Wahlboykott. Gegen den Humbug der Wahlen und für Selbstbestimmung.
Selbstorganisation statt StellvertreterInnenpolitik.

Diese parlamentarischen Wahlen sind Augenwischerei. Selbst wenn ich mich als mündiger Bürger einer bestimmenden Mehrheit zu unterwerfen bereit wäre, so herrschen doch hier eher die Diktatur der Minderheiten.
Beispiel: Die BRD hatte 2005 rund 82 Mio. EinwohnerInnen (http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Statistiken/Bevoelkerung/Bevoelkerung.psml) davon waren 61,8 Mio Wahlberechtigte (http://www1.bpb.de/wissen/4II542,0,Wahlberechtigte_(2005).html). Bei der niedrigsten Wahlbeteiligung seit 1949 (im Westen), nämlich 77,7% (http://www1.bpb.de/wissen/4II542,0,Wahlberechtigte_(2005).html)___##2##___ entfielen auf die Kanzlerin Merkel 35,2% der Stimmen, was ca. 16,9 Mio für Merkel ausmacht. Dies sind aber lediglich ca. 20% der Bevölkerung, die sich somit für die Kanzlerin ausgesprochen haben. Und wenn ich nun was anderes möchte? Hilft da meine Stimme?
Nicht auszudenken, mit welcher Macht ein zukünftiger Vizekanzler und Außenminister Westerwelle ausgestattet wird bei einer Zustimmung der Bevölkerung von ca. 5% der Bevölkerung? Mehrheiten, die keine sind!

VolksvertreterInnen, die i.d.R. ein höheres Einkommen als jene haben die sie vertreten? (und auch noch selber bewilligen!)
Pensionen und Ansprüche darauf, die sonst niemand hat usw.
Politiker müssten für ihre Taten auch haften, stattdessen ein „Rücktritt“ mit Pensionsansprüchen, und finanzieller Versorgung durch Postenschieberei in den Parteien.
Von einer Politik auf den Gebieten wie Bildung, Energie, Verkehr, Gesundheit, Wirtschaft, Kriegseinsätze ganz zu schweigen. Politik ist der Lobbyarbeit der Konzerne untergeordnet. Daher ist es egal, welche Partei „regiert“

Es gibt keine Wahl bei den Wahlen: Würden Wahlen etwas ändern, wären sie verboten!

Dagegen hilft nur Selbstorganisation. Abschaffung des Staates. Er ist unfähig und unproduktiv. Der Staat kann den Menschen nur geben, was er ihnen zuvor genommen hat.
Wenn wir bereit sind auf den Staat zu verzichten, können wir uns eine Menge sparen!
Sind wir freie Menschen? Dann brauchen wir auch niemanden, der angeblich unsere Interessen vertritt.
Der Staat lebt lediglich von unserer Tatenlosigkeit, unserer Bequemlichkeit. Wir lassen uns vorgaukeln, dass der Staat uns beschützt (vor wem eigentlich?), uns versorgt (womit eigentlich? Wir zahlen Zwangsgelder an den Staat, um Rente und Arbeitslosengeld zu beziehen, aber permanent, werden diese Mittel fremdverwendet und immer weniger.)

Wir brauchen den Staat nicht, aber der Staat braucht uns! Nehmen wir unser Leben in die eigenen Hände.

Noch ein Wort an die WählerInnen von „Spaß“-Parteien, „Protest“-WählerInnen und/oder Ungültig-WählerInnen. Dies dient lediglich der Statistik des Wahlamtes und ist somit Systemimmanent.
Wer seine Stimme abgibt, hat nichts mehr zu sagen!

Konsequenz: Wahlboykott! (nicht nur 2009)

weitere Infos auch unter: www.keinewahl.tk